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  • Salbei (63)


Wuchshöhe cm

Blühzeit

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

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Salbei


Viele kennen ihn nur als Heilpflanze bei Erkältungen oder Verdauungsproblemen: den Salbei. Dieser hat allerdings noch einiges mehr zu bieten, wenn man nur etwas weiter schaut als bis zum Echten Salbei. So gibt es noch zahlreiche andere Ziersorten, die mit ihrer Blütenpracht den Garten zum Erstrahlen bringen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem leuchtend violett blühendem Ostfriesen-Salbei? Oder dem reinen Weiß des Schneehügel-Salbei? Ziersalbei überzeugt dabei nicht nur mit seinem Aussehen, sondern zieht mit seinem betörenden Duft auch Bienen und Schmetterlinge in seinen Bann.


Natürlich ist auch der Echte Salbei nicht zu vernachlässigen, der nicht nur ein lang bewährtes Heilmittel ist, sondern auch vielen mediterranen Gerichten den letzten Schliff verleiht. Es lohnt sich also allemal, einen Salbei zu pflanzen. Besonders, wenn man bedenkt, wie pflegeleicht und robust diese Pflanzen sind, da sie ein trockenes, heißes Klima aus ihrer Heimat gewohnt sind. So können sich selbst vergessliche Gießer und Kaktus-Freunde an einer Salbeipflanze erfreuen!


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Alle Salbeipflanzen benötigen einen sonnigen Standort, am liebsten in leicht kalkhaltiger Erde. Ob im Beet, dem Balkon oder im Kübel spielt dabei keine Rolle -Hauptsache warm. Gießen muss man den Salbei nur an besonders trockenen Tagen. Da der Salbei so Wärme liebend ist, brauchen mehrjährige Pflanzen zudem einen Wurzelschutz im Winter. Einer herrlich blühenden Salbei-Wiese oder der leckeren Saltimbocca stehen so nichts mehr im Wege!

Hintergrundinformationen zum Salbei

Für viele ist er das Heilmittel Nummer eins bei Erkältungen, Verdauungsbeschwerden oder allgemeinem Unwohlsein: der Salbei. Ob als Tee, Lutschpastille oder Wickel-Salbei ist ein altbewährtes Heilkraut. Und auch nicht nur als Heilmittel ist er sehr bekannt und sehr beliebt, sondern auch in der Küche. Vor allem bei italienischen Gerichten darf sein feinherber bis würziger Geschmack nicht fehlen. Auch findet man ihn durchaus in den bekannten Kräutermischungen der „Kräuter der Provence“. Hier ist zumindest der Echte Salbei (Salvia officinalis) auch beheimatet. Zur Gattung des Salbeis gehören allerdings weit über 900 andere Sorten. Die meisten haben ihren Weg dabei aus Mittel- und Südeuropa zu uns gefunden, es gibt aber auch einige Sorten aus Südwestasien und Amerika. Heimisch ist der Wiesensalbei (Salvia pratensis), den man auf Wildwiesen finden kann. Hauptsächlich bilden die zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehörenden Sträucher dabei Zierpflanzen, die aber dafür ein großes Spektrum an Vielfältigkeit abdecken. Am dekorativsten sind dabei wohl seine großen Blütentrauben, die Farben von violett, über rosa bis weiß annehmen können. Blühende Salbeiarten werden häufig mit Salvia nemorosa betitelt oder auch als Steppen- oder Hainsalbei. Aber auch die Blätter des Salbeis nehmen die unterschiedlichsten Gestalten an. Sowohl den Küchenkräutern, als auch den Ziersträuchern ist dabei der Wunsch nach einem sonnigen Standort gemein, den sie aus ihrer Heimat gewohnt sind. Als Steppensträucher sind sie zudem einiges an Trockenheit gewohnt und zählen nicht nur deshalb zu einer der pflegeleichtesten und robustesten Küchen- und Zierpflanzen überhaupt.

Aussehen, Eigenschaften und Verwendung von Salbei

Salbei stellt nicht nur in der Küche ein äußerst vielfältiges Kraut dar, sondern auch im Beet. Zur groben Orientierung lassen sich die verschiedenen Sorten in weitgefasste Kategorien unterteilen:

- Halbstrauchig wachsend: Diese Sorten werden meist nur um die 50cm groß und zeichnen sich durch einen horstigen bis aufrechten Wuchs aus. Der prominenteste Vertreter ist der als mehrjähriger Halbstrauch wachsende Echte Salbei, auch als Küchensalbei oder Gartensalbei bekannt. Aber auch Sorten wie Salvia Icterina oder der Spanische Salbei zeigen diese Wuchsform. Eine besondere Zierde ist der Dreifarbige Salbei (Salvia tricolor), der durch ein aufregendes Blattwerk auffällt. Natürliche Partner von diesen Salbeisorten sind der Lavendel und Rosmarin, welche auch häufig Verwendung in der Küche finden.

 - Staudig wachsende Sorten: Diese Salbeisorten stammen oftmals aus Eurasien, allerdings bei weitem nicht alle. Die meisten wachsen mehrjährig. In der Wildnis findet man sie in Wiesen- und Steppenlandschaften. Sie erreichen Höhen bis zu einem Meter und sind durch einen aufrechten Wuchs gekennzeichnet. Zu ihnen gehören der Sommersalbei, der Ostfriesland-Salbei und der Salbei-Blauhügel. Ein besonderer Vertreter ist der Muskateller-Salbei (Salvia sclarea). Dieser blüht nur zweijährig, bildet dafür aber eine auffallende Blattrose und bezaubernde hellrosa Blüten. Die von ihm gebildeten ätherischen Öle ähneln denen des Echten Salbeis, verströmen aber einen weitaus aufdringlicheren Duft.

- Einjährige Sorten: Manche Salbeisorten lassen sich nur ein Jahr lang im Garten bewundern. Zu ihnen gehört zum Beispiel der Mehlige Salbei.

Fast alle Salbei Sorten wachsen horstartig bis aufrecht und bilden kleine eiförmige bis schmal-lanzettliche Blätter. Die tiefer hängenden Blätter sind dabei oft kürzer gestielt als die oberen. Die Blattfarbe ist meist ein stumpfes grün bis silbrig-grün, wobei fast alle Blätter behaart und rau sind. Zerreibt man sie zwischen den Fingern, verströmen sie den typischen würzig, fein-herben Duft. Manche Sorten, wie der Schopf Salbei, zeigen auch farbige Blätter. Das bemerkenswerteste am Ziersalbei sind aber wohl seine Blüten. Diese zeigen sich meist von Mai bis September in unbeschwerten Blütentrauben und verströmen einen aromatischen Duft. Sie sind dabei genauso farbenfroh wie vielfältig, so zeigt der Salbei Blauhügel tiefblaue Blüten, die Sorte Ostfriesland ein violettblaues Blumenkleid und der Salbei-Schneehügel ein strahlendes weiß. Aber auch rosa Blüten sind vertreten, z.B. von der Sorte Amethyst. Sie alle ziehen Bienen und Schmetterlinge in den Garten und sorgen für ein buntes Treiben. Entscheidet man sich für einen Salbei als Küchenkraut und nicht als Zierstrauch, so lässt sich dieser mindestens genauso variantenreich verwenden. Sehr beliebt ist er zu Fleisch- und Fischgerichten, wie im Saltimbocca oder zum Entrecôte. Aber auch Antipasti oder Nudelgerichten verleiht er eine leichte Würze. Als Heilmittel wird er gerne als Tee aufgebrüht oder in Pastillenform gelutscht. Er ist so ein altbewährtes Mittel gegen diverse Erkältungssymptome, aber auch gegen Verdauungsprobleme wird er gerne verwendet. Auch soll er eine schweißreduzierende Wirkung haben. Schon zu Pestzeiten war seine antibakteriell und entzündungshemmende Wirkung bekannt, sodass er dazu genutzt wurde, von Pest befallene Häuser auszuräuchern und die bösen Geister zu vertreiben.

Salbei pflanzen und pflegen

Salbei ist eine sehr pflegeleichte und robuste Pflanze. Am besten gedeiht er an einem vollsonnigen Standort, zur Not kann er aber auch mit einem halbschattigen Standort Vorlieb nehmen, wobei die Ernte und das Blütenreichtum dann unter Umständen nicht so üppig ausfallen. Aussäen kann man den Salbei zwischen April und Mai sobald es keinen Frost mehr gibt. Der Boden darf dabei ruhig etwas kalkhaltig sein, sollte aber nicht schwer, sondern locker und durchlässig sein. Vor dem Pflanzen kann man die Erde mit etwas Kompost auf den Salbei vorbereiten, allerdings sollte man darauf achten, nicht zu viel zu düngen. Der Salbei ist eine eher nährstoffarme Erde aus seiner Steppenheimat gewohnt und wird daher leicht überdüngt. Auch Wasser benötigt er nicht viel. Lediglich an heißen Sommertagen und in anhaltenden Trockenperioden muss man ihn gießen. Ein Rückschnitt hingegen, sollte keinesfalls im Sommer durchgeführt werden. Der beste Zeitpunkt liegt hier im Frühjahr, da der Salbei dann all seine durch den Schnitt gesparten Kräfte auf das Ausbilden der Blüten verwenden kann. Beim Echten Salbei sollten Blüten allerdings entfernt werden oder die Blätter vor der Blüte geerntet werden, da diese sonst weniger aromatisch werden. Ernten kann man dafür portionsweise den ganzen Sommer über. Mehrjährige Salbeisorten benötigen einen Wurzelschutz im Winter, da sie nur mäßig frosthart sind. Einfach ein wenig Rindenmulch oder Vlies auf den Wurzeln verteilen, sodass die kleinen Pflänzchen nicht frieren müssen. Dies gilt insbesondere für im Kübel oder auf dem Balkon gehaltene Pflanzen. Ansonsten kann beim Pflanzen von Salbei eigentlich nichts schief gehen!