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Blütenduft

keiner
sehr wenig
wenig
mittel
stark
sehr stark

Standort

schattig
halbschattig
sonnig


Wuchshöhe cm


Blüte

344 Bewertungen

4.19 / 5

Lavendel


Wer kennt ihn nicht, den lieblichen Duft nach Lavendel? Ob aus dem Frankreichurlaub, dem Park-Spaziergang oder Omas Duftkissen, viele verbinden warme Sommertage und ein heimisches Gefühl mit dem lieblichen Duft dieses Krautes. Und mit einer eigenen Lavendelpflanze kann man sich genau dieses Gefühl in den eigenen Garten, auf den Balkon oder auch ins Haus holen. Lavendelpflanzen sind dabei äußerst pflegeleicht und lassen sich neben ihrem Duft, der übrigens auch eine heilende, beruhigende Wirkung hat, für die vielseitigsten Dinge verwenden. Die wunderschönen Blüten machen sich so auch als Dekoration auf Süßspeisen oder in Soßen gut und verleihen dem ein oder anderen mediterranen Gericht noch den letzten Schliff. Nur selten findet man eine so pflegeleichte, vielfältige Pflanze!


Lavendelblüten sind meistens von einer blauvioletten Farbe gekennzeichnet, es gibt aber auch rosa oder weiß blühende Sorten. Es lohnt sich, ein wenig Zeit zu investieren, um die perfekte Lavendelpflanze für sich zu entdecken. So werden die meisten Sorten, wie der sehr beliebe Lavendel Hindcote Blue oder der Echte Lavendel um die 80cm hoch und geben so eine besonders gute Figur im Beet ab. Andere Sorten, wie der Dwarf Blue bleiben eher kleiner und bringen so vor allem Balkonkästen, Terrakottatöpfe oder Kübel zum erstrahlen.


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Die Pflege von Lavendelpflanzen ist sehr leicht, denn der Lavendel braucht vor allem eines: Licht und Wärme! Aus seiner Heimat ist er Trockenheit gewohnt und deshalb ist ein Lavendel insbesondere für Gieß-Faule eine Traumpflanze. Nur während heißer Trockenperioden braucht er ein wenig Wasser. Und auch Düngen muss man ihn nicht, denn der Lavendel mag mineralischen Boden. Lediglich der zweimal im Jahr zu empfehlende Rückschnitt mag etwas Mühe kosten, dafür beglückt einen der Lavendel aber dann mit umso schöneren, prächtigen Blütenähren die einen ins Schwärmen bringen!

Hintergrundinformationen zum Lavendel

Der Duft von Lavendel gehört für viele zum Sommer einfach dazu. Wer diesen nicht nur im Frankreich-Urlaub oder beim Spaziergang durch den Park erleben will, sondern auch zu Hause, kann dies ganz einfach tun, denn Lavendel ist äußerst pflegeleicht und macht sich sowohl im Beet, als auch im Kübel oder Balkonkasten gut. Seine Heimat hat der wohlriechende Strauch in den mediterranen Breiten, wo schon die Römer seinen lieblichen Geruch zu schätzen wussten und ihm so seinen Namen gaben: Lavendel kommt vom Lateinischen lavare, was waschen bedeutet. Und auch heute findet man Lavendel auch noch in Seifen, Kerzen und Duftkissen. Aber auch als Heilkraut hat er sich einen Namen gemacht und hilft bei Kopfschmerzen, Nervosität und Unruhe. Aber auch bei der Wundheilung kann Lavendel eine unterstützende Wirkung haben.  Und wem das alles noch nicht reicht, der kann den Lavendel auch in der Küche verwenden, wo er eine wunderschöne Dekoration für Süßspeisen darstellt, aber auch Fischgerichten, Lamm und Salaten eine besondere Note verleiht. Aber nicht nur sein Duft und sein Geschmack sprechen für den Lavendel, sondern auch seine üppigen Blüten. Die meisten der bekannten 25 Arten stammen vom Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) ab und zeigen eine blauviolette Blütenfarbe. Es sind aber auch Sorten wie der Rosea-Lavendel oder der Weißblühende Lavendel mit rosa und weißen Blüten erhältlich.

Aussehen und Eigenschaften von Lavendel

Der Lavendel gehört zu der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zeigt, wie viele Vertreter dieser Familie, einen kompakten, verzweigten Wuchs, der an Kissen erinnern mag. Er wächst als Halbstrauch, ist also nur unten verholzend. Die meisten Sorten werden dabei zwischen 60 und 100cm groß, Sorten wie der Lavendel Dwarf Blue erreichen allerdings nur kleinere Größen und eignen sich so besonders gut für kleine Kübel oder Balkonkästen. Besonders beliebt ist die Sorte Lavendel Blue Hidcote, die auf den gleichnamigen Manor Gardens in England im 19. Jahrhundert kultiviert wurde. Sie zeichnet sich durch einen besonders gedrungenen und kompakten Wuchs und eine durchdringende Blütenfarbe aus. Und auch der Schopflavendel (Lavandula stoechas) zeigt mit seinen auffälligen Hochblättern eine Besonderheit. In der Regel sind Lavendelblätter klein und nadelartig und zeigen eine grüngraue Farbe. Im Herbst bleiben diese noch lange an den mehrjährigen Sträuchern bestehen und sind auch so eine Zierde. Wenn sich von Juni bis August die großen Blütenähren zeigen, fallen sie allerdings nicht mehr sofort ins Auge. Diese bringen mit ihrem blauviolett, weiß oder rosa den Ganzen Garten zum Strahlen. Sie bilden dabei bis zu 8cm lange, ährenartige Blütenstände, die vor allem morgens einen zarten, lieblichen Duft verströmen. Möchte man Lavendel ernten, sollte man dies deshalb am besten morgens tun.

Lavendel pflanzen und pflegen

Die Heimat des Lavendel liegt an sonnigen, trockenen und vor allem windgeschützten Hängen und genauso mag der ansonsten sehr pflegeleichte Halbstrauch auch seinen Standort. Äußerst empfindlich reagiert er so auch auf Staunässe, weshalb es sich bei Kübelbepflanzungen sehr empfiehlt eine Drainage zu legen, zum Beispiel aus Blähton oder Kies, oder die Erde mit Sand zu vermischen. So bleibt sie nicht nur trocken, sondern auch schön locker und durchlässig. An sein neues Zuhause kann man den Lavendel setzten, sobald es keinen Frost mehr gibt. Ansonsten muss man sich nur sehr wenig um den Lavendel kümmern. Das gilt ins besondere für das Düngen: Der Lavendel bevorzugt eine nährstoffarme Erde mit neutralem bis alkalischen pH-Wert. Deshalb ist die sehr beliebte Kombination mit Rosen auch leider nicht so günstig, wie viele erst glauben. Besser geeignet sind hier eine auch sehr schön blühende Salbeipflanze oder Katzenminze. Möchte man unbedingt den Lavendel pflanzen, sollte auf einen ausreichenden Abstand zu den Rosen geachtet werden und auch hier die Erde im Beet mit Sand oder Kies bearbeitet werden. Denn auch was das Gießen angeht, haben die beiden sehr unterschiedliche Bedürfnisse: Während Rosen es eher feucht mögen, muss der Lavendel nur während sehr trockener Hitzeperioden gegossen werden und am Anfang nach dem Einpflanzen. Damit der mehrjährige Lavendel jedes Jahr wieder in voller Pracht erblüht, sollte man ihm einen Kälteschutz aus Rindenmulch oder Vlies im Winter gönnen. Ist der Winter überstanden, kommt die Zeit des ersten Rückschnitts, der bis ans Holz reichen sollte. So ist ein schön buschiger Wuchs garantiert. Ein zweiter, etwas weniger radikaler Rückschnitt sollte nach der Blüte erfolgen, damit der Lavendel nicht blühfaul wird und zerfällt. Erfüllt man diese bescheidenen Bedürfnisse des Lavendel, verspricht er den Garten in ein duftendes, blühendes Wunderland zu verzaubern, der einen von lauen Sommertagen am Meer träumen lässt.