Dieser Artikel wird für Sie innerhalb 24h in den Versand gegeben

  • Fichten (54)

Sorte

Weide
Hasel
Robinie
Zubehör

Wuchshöhe cm


Preis €

bis 10 €
bis 25 €
bis 50 €
bis 100 €
bis 200 €
bis 500 €
-
nur reduzierte Preise

742 Bewertungen

4.51 / 5

Fichten



Die Fichte gehört zur Pflanzen-Familie der Kieferngewächse und ist ein immergrüner Nadelbaum. Weltweit gibt es über 35 Fichten-Arten. Fichten können Wuchshöhen von 20 bis 70 Meter erreichen und zählen zu den schnell wachsenden Baumarten. Es gibt aber auch Züchtungen, die als Kleinbäume und Topfpflanzen wachsen. Oft werden Fichten im Garten als immergrüne Heckenpflanzen gesetzt. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Fichten bei Frost die Photosynthese einstellen sind die meisten Fichtenbäume sehr winterhart.


54 Produkte in Fichten mit Ihrer Filterauswahl [Filter zurücksetzen]:

Sortieren nach Beliebtheit keyboard_arrow_right

  • Standard
  • Beliebtheit
  • Preis aufsteigend
  • Preis absteigend
  • Name (deutsch)
  • Name (botanisch)


54 Produkte in Fichten mit Ihrer Filterauswahl [Filter zurücksetzen]:

Hintergrundinformationen zur Fichte:

Die Fichte (bot. Picea) besitzt mit rund ¼ nicht nur den größten Anteil an Nadelbäumen in Deutschland, sondern ist auch insgesamt der am häufigsten vorkommende Baum in Deutschland. Dahinter folgen Kiefer (ca. 22%), Buche (ca. 16%) und Eiche (ca. 10%). Die Fichte wird zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gezählt. Zurzeit gibt es ca. 50 Arten von Fichten, welche normalerweise nördlich des nördlichen Wendekreises zu finden sind. Heimisch in Europa ist allerdings nur die Gewöhnliche Fichte (Picea abies), welche zum Baum des Jahres 2017 ernannt wurde. Es wird angenommen, dass Fichten in Nordamerika ihren Ursprung besitzen. Insgesamt gesehen, können Fichten bis zu 600 Jahre alt werden. Der Hauptgrund für ihr starkes Vorkommen und ihre häufige Anpflanzung ist die gute Eigenschaft des Holzes, welches eine Nutzung begünstigt. Jedoch wäre die starke Verbreitung ohne die Menschen nicht möglich gewesen, da sie eigentlich nur in wenigen Gebieten Deutschlands von Natur aus wächst. Die starke Nutzung der Wälder im 19. Jahrhundert begünstigte das Wachsen der Fichten, da die als anspruchslos geltenden Bäume besser mit der gegebenen Situation zurechtkamen. Diese bestand hauptsächlich aus nährstoffarmen Bodenverhältnissen. Auch nach dem 2. Weltkrieg stiegen nochmal die Anteile an Fichten in deutschen Wäldern. So wurde viel Holz gebraucht für den Wiederaufbau und auch teils als Reparationszahlungen. Daher musste schnell viel Holz her, was am besten mit der schnellwachsenden Fichte gelingen sollte, weshalb sie organisiert angepflanzt wurde. Neben der Verwendung als Brenn- und Kaminholz lässt sich Fichtenholz noch sehr leicht weiterverarbeiten. So kann es für Holzarbeiten jeglicher Art genutzt werden, sowie für die Herstellung von Papier und Musikinstrumenten. Nicht zu verachten ist auch die Verwendung in der Bonsaikunst, bei der die Fichte durch Rückschnitte bewusst klein gehalten wird. Neben den Tannen sind Fichten auch die am häufigsten verwendeten Weihnachtsbäume. So werden besonders gerne Blaufichten neben der Gewöhnlichen Fichte genutzt. Der Name kommt aus dem römischen, wo picea so viel heißt wie „harzhaltig“. Beste Beispiele für Fichten sind die Serbische Fichte, Zuckerhutfichte, Gemeine Fichte, sowie Mähnenfichte und Hängefichte.

Aussehen und Eigenschaften der Fichten:

Der Nadelbaum ist immergrün und kann mit Höhen bis zu 60 Metern überzeugen. Es können also in kurzer Zeit mittelgroße bis große Bäume entstehen, aufgrund ihrer Fähigkeit besonders schnell zu wachsen. In der Regel sind die grünen Nadeln um die 10 Jahre am Baum bevor sie abfallen und neue entstehen. Sie werden ca. 2cm lang und zeichnen sich durch ihre längliche und spitze Art aus. Tannennadeln beispielsweise sind eher flach. Der Baum wächst kegelförmig mit einem etagenähnlichen Wuchs der Zweige und Äste. Während die Krone bei Fichten spitzer aussieht, besitzen Tannen eine abgerundete Krone. Einen weiteren Unterschied zwischen den gern zu verwechselnden Tannen und Fichten findet man in den Zapfen. Während die Fichtenzapfen nach unten hängen, verlaufen Tannenzapfen aufrecht in die Luft. Die Zapfen der Fichte erreichen eine Länge von ungefähr 18cm. Eine der prägendsten Charaktereigenschaften der Fichte ist ihre winterharte Art. So können sie kalte Temperaturen und starke Witterungsbedingungen problemlos aushalten, weshalb sie auch hauptsächlich im Norden Europas zu finden sind. Ihre Wurzeln verlaufen äußerst flach, was auch der Grund ist, warum sie trotz exzellenter Winterhärte sehr anfällig für starken Wind ist. Im Winter vollbringen Fichten keine Photosynthese, weshalb sie dort auch nicht wachsen. Eine Eigenschaft, die gerne vernachlässigt wird, ist das Entstehen von Samen. Die Früchte der Fichte werden ungefähr einen halben Zentimeter groß. Sie wachsen geschützt von den Schuppen im Inneren der Zapfen. Wenn die Fichte mal blüht, geschieht das zwischen April und Juni. Vermehren tut sie sich über die Windbestäubung. Das Holz der Fichte ist besonders weich und dennoch robust, weshalb es auch so gut zu verarbeiten ist. Zusätzlich ist Fichtenholz auch sehr hell, muss allerdings imprägniert werden, da es nicht durch Witterungsbeständigkeit zu überzeugen weiß. Die Rinde verläuft alles andere als glatt. Hauptsächlich Risse zieren die Rinde, welche in den meisten Fällen einen eher rötlicheren Ton aufweist. Aufgrund ihres großen Vorkommens in Deutschland, aber auch in anderen Ländern und Regionen, bieten Fichten einen großen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere. Zusätzlich dienen sie oft als Brutplatz oder Nahrungsquelle. Hauptsächlich neben Vögeln sind immer wieder unterschiedliche Insekten, Spinnen und Schmetterlinge, sowie Raupen und kleine Säugetiere zu bestaunen.

Pflege, Pflanzung und von Fichten:

Fichten gelten als extrem einfach. So haben sie fast keine Ansprüche an ihren Standort und können so gut wie überall wachsen. Selbst auf wie oben beschrieben nährstoffarmen Böden wachsen sie. Wie bei fast allen Pflanzen sollte Staunässe vermieden werden. Feuchte Böden stellen allerdings keine Probleme dar. Ganz im Gegenteil. Sie bevorzugen sie sogar, sowie einen lockeren, durchlüfteten Boden. Je besser die Bodenverhältnisse für Fichten sind, desto tiefere und kräftigere Wurzeln bilden sie aus. So kann es sein, dass bei einem guten Boden zu ihren normalen flach verlaufenden Wurzeln auch stärkere hinzukommen, welche die Erde tiefer durchdringen. Auch ist es kein Geheimnis, dass Fichten lieber kältere Gebiete mögen. Auch bevorzugen sie Standorte, wo es häufiger mal Niederschlag gibt. Typisch daher, dass sie sich vor allem in Gebirgen jeder Art besonders wohl fühlen. Schnee und Kälte stellen Fichten daher vor keine Herausforderungen. Im Garten ist es daher auch sinnvoll eher einen Halbschatten zu wählen, damit der Baum besonders gut gedeihen kann. Leiden tut sie vor allem in längeren Trockenperioden. Es ist also nicht verkehrt in diesen für Fichten schwierigen Tagen ihr mit Gießen etwas Gutes zu tun. Leider leiden Fichten auch bei erhöhten Stickstoffbelastungen. Schneiden von Fichten ist normalerweise nicht notwendig. Vor Allem entstehen bei einem zu tiefen Schnitt keine neuen Triebe mehr.