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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Wuchshöhe cm


Immergrün

Früchte

Blüte

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Schneeball



Der Schneeball zählt eindeutig zu den schönsten Ziergehölzen im heimischen Garten. Dann, wenn die meisten anderen Pflanzen noch den Winterschlaf schlummern, entfaltet der Schneeball als Winterblüher, Vorfrühlings- oder Frühlingsblüher seine volle Blütenpracht. Die tellerförmigen Schirmrispen oder ballförmigen Blütenstände sind dabei nicht nur ein prächtiger Anblick, sie verströmen auch weithin ihren süßen Duft. Nicht der einzige Schmuck des Schneeballs: Im Herbst nimmt er eine besonders leuchtende Färbung an, von Orangerot bis Tiefrot reicht das Farbspektrum in dieser Jahreszeit. Dabei erzielt das Gehölz an jedem Standort seine volle Wirkung, ob nun solitär oder als Blütenhecke gepflanzt.


Der Schneeball ist vielgestaltig: Es gibt ihn als immergrünes oder laubabwerfendes Gehölz, als Normalstrauch, Großstrauch oder sogar in Zwergform. Seine rein weißen oder zart rosa Blüten erscheinen je nach Sorte von November bis März oder von März bis in den Juni. Zudem bildet der Schneeball Beeren, deren Farbe von gelb bis schwarz variieren kann. Dieser Fruchtschmuck macht den Schneeball zu einem wertvollen Vogelnährgehölz. Zu unseren Favoriten zählen unter anderem der Gewöhnliche Schneeball sowie der Wollige Schneeball, die beide weiß blühen und bis zu drei Meter hoch werden können. Der Winterschneeball Dawn dagegen zaubert einen rosa Blütenrausch mitten in die karge Winterlandschaft des Gartens. Und für das geringere Platzangebot gibt es unsere kleinen Schneebälle wie den Zwerg-Osterschneeball Conoy, der zur schönsten Frühlingszeit weiße Farbtupfer setzt. Unser Sortiment lädt zum Stöbern ein!


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Der Schneeball ist ein dankbarer Strauch – er ist bei geringer Pflege äußerst genügsam und robust. Er gedeiht an einem luftigen, sonnigen bis licht schattigen Standort. Der Boden sollte frisch bis feucht, humos, tiefgründig und nährstoffreich sein. Eine Schicht aus Hornspänen oder Rindenmulch schafft die besten Voraussetzungen für die Gesundheit des Schneeballs. Schnittmaßnahmen können bei Bedarf nach seiner Blüte vorgenommen werden, sind jedoch in der Regel unnötig. Die verschiedenen Arten und Sorten des Schneeballs sind unterschiedlich frosthart, besonders empfindlich ist aber keines der Gehölze. Auch den frostempfindlicheren Schneebällen genügt ein leichter Schutz gegen Wintersonne und Winde.

Ein Ziergehölz voller Schneeball-Blüten

Der Schneeball ist ein immergrünes oder laubabwerfendes, berückend schön blühendes Ziergehölz. Auf Grund seiner üppigen tellerförmigen Schirmrispen oder der ballförmigen Blütenstände wird der Schneeball häufig mit der Hortensie verglichen. Tatsächlich zählen seine verschiedenen Sorten zu den schönsten Winter-, Vorfrühlings- und Frühlingsblühern im heimischen Garten. Die weißen oder zart rosafarbenen Blüten erscheinen, je nach Sorte, entweder von November bis März oder ab März bis Juni an den Triebenden. Sie sind mit ihrer lockeren Teller- oder kompakten Ballform nicht nur ein Blickfang, der den Garten in den kargen Wintermonaten oder im Frühling oft konkurrenzlos verschönert. Vielmehr verströmen die Blühsträucher auch weithin einen zarten, süßen Duft, der die Vorfreude auf die warmen Monate erhöht. Die Blütenstände des Schneeballs sind dabei zwar nicht sehr nektarreich, trotzdem locken sie die ersten Insekten des Jahres in den Garten. Ein Schneeball kann daher an jedem Standort zur Geltung kommen, ob nun einzeln gepflanzt oder in eine lockere Blütenhecke eingefügt. Dabei bietet er rund um das Jahr ein schönes Bild, da seine Blüte nicht die einzige Zierde ist. Auch der Blattschmuck des Schneeballs ist ein Blickfang: Einfach oder ahornähnlich mehrfach gelappt ist er schon im Frühling und Sommer ein besonderer Anblick. Im Herbst nimmt der Schneeball eine der intensivst leuchtenden Färbungen aller Gartenpflanzen an und zaubert fröhliche orangerote bis tief weinrote Farbtupfer in die Gartenlandschaft. Ausgesprochen zierend sind auch die Früchte des Schneeballs, dessen Sorten rote, pinke, blaue, schwarze oder sogar gelbe Beeren hervorbringen. Seine Schönheit ist jedoch nicht das einzige Argument für den Zierstrauch: Der Schneeball ist darüber hinaus robust, genügsam und bescheiden in der Pflege.

Hintergrundinformationen

Der Schneeball wird seit relativ kurzer Zeit zu der Familie der Moschuskrautgewächse gezählt, wobei seine genauen Verwandtschaftsbeziehungen noch im Dunkeln liegen. Schätzungsweise 150 bis 200 Arten werden ihm dabei zugerechnet! Diese haben ihre Ursprungsgebiete vor allem in den gemäßigten und subtropischen Gebieten der nördlichen Halbkugel, überwiegend also in Asien und in Nordamerika. Doch auch in Mitteleuropa sind zwei Schneeball-Arten heimisch, der Gemeine Schneeball Viburnum opulus sowie der Wollige Schneeball Virbunum lantana. Seinen Gattungsnamen „Virbunum“ verdankt der Schneeball übrigens dem römischen Dichter Vergil, der so einen Schlingstrauch benannte – kein Wunder, dass der Schneeball auch oft als „Schlinge“ bezeichnet wird. Die Gattung wurde im Jahre 1753 erstmals von Carl von Linné beschrieben, wobei die Arten mit ballförmiger Blüte erst ab dem späten 16. Jahrhundert bekannt geworden waren. Neben seiner Blütenfülle ist der Schneeball für ein weiteres Merkmal bekannt: für seinen farbenfrohen Fruchtschmuck. Er macht den Blühstrauch zu einem beliebten und wichtigen Vogelnährgehölz unserer heimischen Gärten. Für uns Menschen hingegen sind besonders die unreifen, rohen Früchte nicht bekömmlich. Erst ausgereift sind die Steinbeeren bekömmlicher und werden mancherorts nach dem ersten Frost zu Marmeladen oder Gelees verarbeitet. Eine gute Entscheidung ist es aber sicherlich, unseren Gartenvögeln diese Nahrung vor allem in den für sie kargen Wintermonaten zu überlassen. Erfreuen darf man sich vor allem an den oftmals herzförmigen Fruchtkernen, die den Schneeball in Russland sogar einen Platz in der Mythologie eingeräumt haben. Und für das Auge sind die verschiedenen Sorten des Schneeballs mit ihren großen Blüten, ihren mehrfach gelappten Blättern, der unvergleichlichen Herbstfärbung und dem bunten Fruchtschmuck allemal eine Freude.

Für jeden Garten der passende Schneeball

Die verschiedenen Sorten des Schneeballs erscheinen als weiß- oder rosablühend, als Normal-, Groß- oder sogar Zwergstrauch, als Winter- oder Frühjahrsblüher. Kurz – für jede Vorliebe und für jedes Platzangebot gibt es in dem großen Sortiment den passenden Schneeball. Zunächst gibt es die heimischen Sorten, den weiß blühenden Gewöhnlichen Schneeball sowie den ebenfalls weiß erblühenden Wolligen Schneeball. Sie sind besonders gut an unsere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst, dadurch robust und erreichen Höhen von über drei Metern. Ihre Blütenstände verströmen von Mai bis Juni ihren süßen Duft. Eine ebenfalls weiß blühende Sorte ist der Echte Schneeball Roseum. Seine gefüllten Blütenkugeln, die sich von Mai bis Juni zeigen, sind sein herausragendes Merkmal. Wer etwas mehr Farbe möchte, der könnte sich in den Osterschneeball verlieben. Wie sein Name schon verrät, erblüht er zur schönsten Osterzeit, von April bis Mai, im weißrosa duftenden Schmuck. Noch farbintensiver ist der Winterschneeball Dawn: Einen bis drei Meter hoch wachsend zaubert er mit seinen rosafarbenen Blütenständen von November bis März Duft und Farbe in den wintertristen Garten. Und auch für das geringere Platzangebot finden sich die passenden Schneebälle: Zwergsorten wie der Zwerg-Duftschneeball, der im Winter weißrosa blüht und nur bis zu einem Meter hoch wird oder der Zwerg-Osterschneeball Conoy, der knapp über einem Meter groß wird und im Frühling weiß erblüht, sind auch für die Pflege im Pflanzgefäß geeignet. Daneben finden sich zahlreiche weitere Sorten, die jeden Anspruch und Geschmack spiegeln.

Charakteristika, Pflanzung und Pflege

Die verschiedenen Sorten des Schneeballs sind allesamt pflegeleicht und genügsam. Ihr Standort sollte sonnig bis licht schattig, maximal halbschattig und zudem auch luftig sein: Der Schneeball ist windfest und eine gute Belüftung beugt einem Befall durch Blattläuse vor. Der Boden sollte frisch bis feucht, humos, tiefgründig und nährstoffreich sein. Steht der Schneeball zu trocken, vergrößert es das Risiko für einen Blattläuse-Befall. Am richtigen Standort gedeiht und wächst ein Schneeball stets formschön. Die unterschiedlichen Sorten erreichen eine Größenspanne von einem halben bis fünf Metern Höhe bei etwa gleicher Breite. Dabei zeigen sie einen aufrechten, meist breiten Wuchs und eine lockere bis dicht verzweigte Form. Im Alter hängen die äußeren Zweige manchmal auch leicht über. Der Schmuck des Schneeballs ist vielfältig: Ein Hingucker sind schon alleine die gegenständigen, einfachen oder mehrfach gelappten Blätter, die manchmal gezähnt sind und bei einigen Sorten quirlig angeordnet. Später im Jahr zeigen sich die farbenfrohen Fruchtstände und die ausdrucksstarke Herbstfärbung. Je nach Schneeball erscheinen im Winter, von November bis März, oder ab März bis Juni dutzende strahlend weiße oder zart rosa, Duft verströmende Blüten. In der Pflege zeigen sich die Varianten des Schneeballs äußerst genügsam. Ein gleichmäßig feuchter Boden ist die wichtigste Voraussetzung für ihr Gedeihen, so dass sie gegebenenfalls gegossen werden sollten. Auch über eine nährende Schicht aus Hornspänen und Rindenmulch freuen sich die Blühsträucher. Schnittmaßnahmen sind in der Regel nicht notwendig, da die Gehölze kaum vergreisen, können aber nach der Blüte vorgenommen werden, wobei ältere Äste gerne bodennah zurückgeschnitten werden können. Bei frostempfindlicheren Sorten können abgefrorene Triebe auch im Frühjahr entfernt werden. Beim Schnitt und allgemein bei allen Pflegemaßnahmen des Wolligen Schneeballs sollte zudem ein Schutz angelegt werden, da die feinen Fasern auf seinen Blättern die Atemwege und Augen reizen können. Die verschiedenen Arten und Sorten sind unterschiedlich frosthart. Bei etwas frostempfindlicheren Sorten empfiehlt sich ein Schutz gegen Winde und Sonne im Winter sowie ein geeigneter, geschützter Standort. Allerdings ist kein Schneeball ausgesprochen frostempfindlich, sie beweisen auch hier ihre Robustheit. So braucht ein Schneeball kaum Aufmerksamkeit, um zuverlässig mit seinem ausgefallenen Blattwerk, den großen Blütenrispen und glänzenden Früchten den Garten zu verschönern.