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Blütenfarbe


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Wuchshöhe cm

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

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Japanische Ahorne


Wer prächtige Farben dem tristen Grau des Herbstes vorzieht, macht beim Kauf eines japanischen Ahorns alles richtig. Einige Arten behalten ihre Laubfärbung das ganze Jahr über, andere bekommen sie erst im Herbst; Dann aber richtig. In Japanischen Ahornen ist der selbe Farbstoff in den Blättern enthalten wie auch bei der Blutbuche: Cyanidin. Dieser wirkt sich noch stärker auf die Blätter aus, je basischer der Boden ist (pH 8 und aufwärts). Besonders, wenn mehrere Japanische Ahorne nebeneinander stehen, fühlt man sich im Herbst wie in einem Meer aus roter Farbe. Wenn sich im späten Herbst dann das Laub auf den Weg Richtung Erdboden macht, bedeckt es ihn mit einem Teppich, der roten Rosenblüten gleicht.


Japan im Garten? Um sich ein bisschen asiatisches Flair in den Garten zu holen sind die Japanischen Fächerahorne genau das Richtige. Wie wäre es mit einem Roten Fächerahorn oder einem Grünen Schlitzahorn? Als Solitärpflanze oder im Kübel sind sie ein echter Hingucker. Aber auch ein vermeintlich normaler Fächerahorn oder die gezüchtete Sorte Bloodgood sollten Sie nicht verachten. Zu roten Dachziegeln oder einem rötlichen Klinker passt die Farbe der Blätter perfekt!


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Ob in der Mitte des kleinen Vorgartens als Blickfang oder hinter dem Haus an einem besonderen Fleck: Japanische Ahorne finden an jedem Ort des Gartens Platz. Besonders schöne Laubfärbungen sind auch bei den Fächerahorn-Sorten Oregon Sunset zu erkennen. Als einzelne, besonders bemerkenswerte Bäumchen sind Japanische Ahorne unantastbar gut. Auch im Schrebergarten tun sich Exemplare der Pflanzen äußerst gut.

Hintergrundinformationen zu den Japanischen Ahornen

Wer sich über den Sommer hinaus an kräftigen Farben erfreuen möchte, macht beim Kauf von Japanischen Ahornen nichts falsch. Sie beeindrucken durch eine enorme Farbvielfalt bis in den späten Herbst hinein, bevor auch hier die Blätter langsam zu Boden gleiten. Zu diesen zählt man neben dem Fächer-Ahorn (Acer palmatum) und Japan-Ahorn (Acer japonicum) auch den Gold-Ahorn (Acer shirasawanum Aureum). Es gibt ca. 500 Sorten von Japanischen Ahornen. Seinen Namen verdanken die Pflanzen des Acer japonicum dem schwedischen Botaniker Carl Peter Thunberg, welcher als Experte der japanischen Pflanzenwelt die Erstbeschreibung vornahm. Daher wird Japan-Ahorn oft auch Thunbergs Fächer-Ahorn genannt. Das lateinische Wort palmatum in Acer palmatum bezieht sich auf die fächerähnlichen Blätter und bedeutet so viel wie Handfläche. Acer japonica zählen, wie auch Acer palmatum und Acer shirasawanum Aureum zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae), in denen sie allerdings eher Außenseiter sind, da sich die meisten von ihnen eher in den Tropen verbreiten. Die Japanischen Ahorne stammen aber ursprünglich aus Japan und Korea, welche jedoch überwiegend zur gemäßigten Klimazone gehören. In den beiden Ländern stehen sie gelegentlich in Gebieten, welche bis zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel sind. Während man insgesamt Japanische Ahorne zur Gattung der Ahorne (Acer) ordnet, gehören sie in der Unterfamilie zu den Rosskastaniengewächsen (Hippocastanoideae). Beispielhaft für die bemerkenswerte Farbenpracht stehen unter anderem der Rote Fächerahorn (Acer palmatum Atropurpureum) oder auch der Japanische Ahorn Vitifolium (Acer japonicum Vitifolium). Früher gehörte auch Gold-Ahorn zu den Japan-Ahornen, was heutzutage aber nicht mehr der Fall ist. Nun ist er eine eigene Art in den Japanischen Ahornen. Präsentieren tun sich die Japanischen Ahorne entweder in Form eines ansehnlichen Baumes oder in der Form eines makellosen Strauches. Japanische Ahorne kann man mittlerweile in vielen Gärten bestaunen.

Aussehen und Eigenschaften der Acer Japonica

Bei exzellentem Wuchs können Japan-Ahorne um die 10 Meter hoch werden. Im Normalfall werden sie allerdings zwischen 5 bis 8 Meter hoch, was jedoch oft nicht weniger beachtlich wirkt. Im Vergleich werden sie damit ein wenig größer als Acer palmatum und der Gold-Ahorn. Aber es gibt auch Sträucher und kleine Bäume der Japanischen Ahorne, die nur 2 Meter groß werden. An der Größe kann ein Kauf also nicht scheitern, da für jeden Garten von groß bis klein etwas vorhanden ist. Während beim Acer Japonicum die Rinde eine schimmernd graue Farbe mit einem leichten Braunton annimmt, überzeugen die meisten Fächer-Ahorne mit einer ausschließlich braunen Rinde, welche sich erst im Laufe der Jahre leicht grau färben kann. Charakteristisch für Japanische Ahorne sind ihre unterschiedlichen Farben der Blätter je Art. Diese zeichnen sich hauptsächlich durch eine Individualität von Art zu Art aus. Während im Sommer alle Arten in der Regel noch ein grünes Blattwerk haben, verfärben sie sich im Herbst alle unterschiedlich. So gibt es nicht nur rot gefärbte Blätter, die aus dem grünen Blattwerk im Sommer hervorgehen, sondern auch orange, rosa, lila oder gelbe Blätter sind möglich, um ihren Garten dekorativ zu gestalten. Bei dieser Auswahl geht echt jedem Gartenfreund das Herz auf. Manche Ahorne beeindrucken im Jahr mit bis zu drei unterschiedlichen Blattfarben, was dafür sorgt, dass nie Langeweile in ihrem Garten herrscht. Diese besagten Blätter besitzen eine herzförmige Struktur. Meistens haben sie neun zusammenhängende Lappen, welche spitz zulaufen und so die Blattform prägen. Eine der Hauptursachen neben den ansehnlichen Farben, weswegen die Japanischen Ahorne heutzutage so begehrt sind, ist die extreme Wuchsgeschwindigkeit. Man braucht keine geduldige Person zu sein, um einen farblich attraktiven Garten durch die Japanischen Ahorne zu erleben. Es dauert nicht lange bis sie von sich in einer unglaublichen Pracht zu überzeugen wissen. Ebenso machen die Japanischen Ahorne von sich aufmerksam, wenn es um ihre Winterhärte geht. Diesen überstehen sie mit spielender Leichtigkeit und es benötigt keinerlei Hilfe oder Schutz. Die sich rasch entwickelnde Krone weist später eine ziemlich starke Verzweigung auf. Die Blüten der Japanischen Ahorne erkennt man normalerweise erst bei genauerem Hinschauen, da sie sehr unauffällig sind, obwohl sie mit rosa doch eine recht prägende Farbgebung besitzen. Hervor kommen diese in der Zeit zwischen April und Mai. Je älter die Pflanzen werden, desto dichter ist im Regelfall auch der Wuchs. Dennoch sind die Sträucher und Bäume lichtdurchlässig und sorgen so für einen schön belichteten Garten, der trotzdem privat und geschützt wirkt.

Pflege, Pflanzung und Verwendung der Japanischen Ahorne

Die besten Erfolge mit Japanischen Ahornen werden erzielt, wenn sie an einem sonnigen oder halbschattigen Standort stehen. Dennoch ist es ratsam die Pflanzen gründlich zu gießen, da sie mit längeren Trockenphasen auch kleinere Probleme bekommen können. Eine höhere Priorität beim Gießen sollte man den Flachwurzlern einräumen. Durch ihre flach verlaufenden Wurzeln bekommen sie nur Wasser aus diesen flacheren Regionen. Tiefere Erdschichten bleiben von ihnen hingegen unberührt. Staunässe hat sich ebenfalls als suboptimal herausgestellt, da die Pflanzen so einem Sauerstoffmangel ausgesetzt sind. Auf ein stärkeres Schneiden sollte normalerweise verzichtet werden, da beispielsweise Fächer-Ahorne nur sehr bedingt neue Triebe entstehen lässt, wenn ein Rückschnitt erfolgt ist. Tote und kranke Zweige sollten aber unbedingt entfernt werden, da diese auch andere Zweige beeinträchtigen können. Bei erfahrenen Bonsaigestaltern kann das Schneiden jedoch eine wahre Euphorie auslösen, da das Bonsaischneiden mit Japanischen Ahornen ausgesprochen gut funktionieren kann. Bei der Bonsaigestaltung wird bewusst versucht, die Pflanze so klein wie möglich zu halten. Dennoch sollen sie genau so schön und prächtig sein wie die normal wachsenden Pflanzen. Um so eine Gestaltung durchzuführen, muss man vertraut sein mit den grundlegenden Methoden der Bonsaigestaltung. Beim Düngen gilt eher das Sprichwort: „Weniger ist mehr“. Es muss nur einmal im Jahr gedüngt werden. Das geschieht am besten im Frühjahr. Wie bei vielen Pflanzen ist es auch bei den Japanischen Ahornen von Vorteil, wenn sie in einem lockeren und humosen Boden wachsen können. Ein weiterer entscheidender Faktor für das Wohlbefinden der Japanischen Ahorne ist ein windgeschützter Standort. Dieser ist notwendig, da vor allem Jungpflanzen sonst relativ leicht kaputt gehen können. Ebenfalls herausgestellt hat sich, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit eine positive Auswirkung auf Japanische Ahorne haben und zur Gesundheit der Pflanzen beitragen. Die meisten Japanischen Ahorne besitzen die gewisse Winterhärte, um bedenkenlos über den Winter zu kommen. Bei Jungpflanzen macht es jedoch schon Sinn einen Winterschutz einzurichten. Neben dem sowieso erforderlichen Windschutz kann man den Boden mit Stroh bedecken oder im Falle eines Kübels diese isolieren. Aufgrund ihrer schönen Herbstblätter bestechen Japanische Ahorne in den Gärten fast ausschließlich als Ziergehölze. In Japan sind vor allem Fächer-Ahorne beliebt, welche dort mit Hilfe ihrer Blätter den Herbst ankündigen. Je nach Vorliebe können Japanische Ahorne in der Einzelstellung oder in Gruppen gepflanzt werden. Auch für die Kübelhaltung beispielsweise auf der Terrasse gibt es genug Auswahl, welche sich auch schon als echte Alternativen zu den typischen Terrassenpflanzen wie Rosen oder Liguster erwiesen haben.