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Purpurglöckchen


Purpurglöckchen Heuchera


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Hintergrundinformationen zum Purpurglöckchen

Wer nach einer sowohl in der Blütenpracht, als auch im Laub durch und durch vielfältigen Pflanze sucht, wird bei einem Purpurglöckchen, das auf den lateinischen Namen Heuchera hört, garantiert fündig. Die zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) gehörende Pflanze bringt den Garten mit ihrer Farbenfreude zum Leuchten und das fast das ganze Jahr über, denn die meisten Sorten sind immergrün oder wintergrün. Ihre Heimat haben sie in Nordamerika und Mexiko, wo sie sich in den rauen Berglandschaften durchgesetzt haben und durch die kleinen Felsspalten kriechen. Hier findet man sie als Zierstrauch vor allem in Rabatten, aber auch im Kübel oder in Balkonkästen. Hier bekennen sie im Frühjahr mit zahlreichen kleinen, glockenförmigen Blüten Farbe, die ihr auch ihren Namen eingebracht haben. Aber auch im Winter stellen Purpurglöckchen eine wahre Zierde dar, denn auch die Blätter erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben und Formen. So ist für jeden Pflanzenfreund und auch für jeden Garten etwas dabei!

Aussehen, Eigenschaften und Verwendung von Purpurglöckchen

Purpurglöckchen sind von einem horstigen bis buschigen Wuchs gekennzeichnet. Sie können aber auch als Bodendecker gepflanzt werden. Hierbei sollte man dann lieber kleinwüchsige Sorten verwenden, welche eine Größe zwischen 15 und 20 cm erreichen. Etwas weiter ausladende Sorten geben dafür im Beet mit einer Höhe von bis zu 90cm eine Glanzfigur ab. Das besondere an den Purpurglöckchen ist, dass sie das ganze Jahr über eine Zierde darstellen. Das beginnt mit dem Blätteraustrieb im zeitigen Frühjahr, denn schon diese zeigen sich je nach Sorte in den unterschiedlichsten Farben und Formen. So zeigt zum Beispiel das Silberglöckchen Plum Pudding ein purpurnes bis burgunderfarbiges Blätterkleid und das Silberglöckchen Amber Waves erstrahl in einem warmen orange-gelb. Es gibt aber noch viele andere Sorten mit Blätterfarben die von dunkelgrün, über violett, silbern, bronzefarben und braun bis hin zu goldgelb und feuerrot reichen. Manche Sorten, wie die Sorte Caramel, zeigen sogar mehrfarbige Blätter. Auch panaschierte Blätter sind keine Seltenheit. Und auch in ihrer Form unterscheiden sich die Blätter. Während die meisten gelappt erscheinen, zeigen manche Sorten auch gekräuselte oder gerüschte Blätter, die auch dem romantischen Gartenfreund das Herz höherschlagen lassen. Wem das Ganze noch nicht reicht, der kann sich auf die zweite Farbexplosion im Frühling und Sommer freuen, denn zu dieser Zeit zeigen sich die trichterförmigen, kleinen Blüten an den Purpurglöckchen. Diese wachsen an langstieligen Rispen und zeigen, genau wie die Blätter, eine ungeheure Farbenvielfalt. So erstrahlt das Purpurglöckchen Paris in tiefem rosarot, die Sorte White Cloud hingegen in reinem weiß. Andere Sorten, wie das Purpurglöckchen Leuchtkäfer, überzeugen stattdessen mit einem satten rosa. Diese zeigen sich in der Regel von Mai bis Juni, manchmal sogar bis in den Juli hinein.

Purpurglöckchen pflanzen und pflegen

Bei all der Vielfalt, die Purpurglöckchen in den Garten bringen, sind sie dennoch äußerst pflegeleicht. Erfüllt man ihm seine Standortwünsche, benötigt die Pflanze nur noch ein minimales Maß an Pflege. Je nach Sorte können diese Ansprüche durchaus variieren. Mit einem halbschattigen Standort machen Sie in der Regel aber zunächst einmal nichts falsch. Warmfarbige Sorten mögen es oft ein wenig schattiger als Sorten mit dunkleren Blättern, es empfiehlt sich aber, sich vor dem Pflanzen nochmal über die Ansprüche der jeweiligen Sorte zu informieren. Die Anforderungen an die Erde sind dafür bei fast allen Purpurglöckchen gleich: frisch bis feucht, mit vielen Nährstoffen und humusreich. Kommt noch ein schwach saurer pH-Wert dazu, fühlt sich das Purpurglöckchen pudelwohl. Damit das Purpurglöckchen schön buschig und blütenreich bleibt, sollte man es regemäßig zurückschneiden. Bereits nach der Blüte empfiehlt es sich, die vertrockneten und eingegangenen Blütenrispen zu entfernen und die Pflanze bodennah zurückzuschneiden. Im Frühjahr sollten dann vertrocknete Blätter entfernt werden. Auch sollte man ein Purpurglöckchen alle drei bis vier Jahre verjüngen, indem man es teilt. So kann man auch seinen Nachbarn und Freunden ein originelles Geschenk machen! Der beste Zeitpunkt hierfür ist der Spätsommer oder spätestens der Herbst. Obwohl die meisten Purpurglöckchen frosthart sind, freuen sie sich doch über ein wenig Frostschutz im Winter. Dies gilt vor allem für Pflanzen, die im Kübel oder auf dem Balkon gehalten werden. Hierbei einfach die Wurzeln mit etwas Mulch oder Reisig bedecken und Kübel oder Töpfe mit Vlies umwickeln. Wenn man sie jetzt noch an frostfreien Tagen ein wenig gießt, bringen die Purpurglöckchen auch in der dunklen Jahreszeit Leben in den Garten. Sie sind so der Inbegriff einer Blattschmuckpflanze und sorgen für ein regelmäßiges Farbenfeuerwerk im eigenen Garten!