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Blühzeit

Blütenfarbe

Blütenduft

keiner
sehr wenig
wenig
mittel
stark
sehr stark

Preis €

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-
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Wuchshöhe cm

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

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Weigela



Weigelien bestechen durch zwei Eigenschaften: Sie sind äußerst schöne, dabei aber genügsame Ziersträucher. Die sommergrünen Gehölze sind robust, anpassungsfähig und pflegeleicht und eignen sich zum Pflanzen in Einzelstellung oder als reich blühende Blütenhecken. Selbst für den Kübel gibt es kleine, kompakte Weigelien wie die Evita. Ihr besonderer Schmuck sind die üppigen glocken- oder trichterförmigen Blüten, mit denen sie die Frühblüher im Garten ablösen und Insekten als Nährgehölz dienen. Einen schönen Anblick bietet auch die häufige Nachblüte bis in den Herbst hinein.

Unter den rund 200 Sorten der zur Familie der Geißblattgewächse zählenden Weigelien finden sich aufrechte oder bogig überhängende Sträucher; entweder von kleinem Wuchs, wie etwa die Rotblättrige Weigelie oder von mittelgroßer Höhe, wie Bristol Ruby. Ihnen allen sind die elliptisch bis eiförmigen Blätter sowie der Blütenreichtum gemein. Hier lässt sich zwischen den verschiedensten Farben wählen: Die Spielarten reichen von der purpurroten Weigelie Victoria über die einzige Gelbblütige Weigelie oder der weißrosa Buntblättrigen Weigelie bis zur rein weißen Weigelie Snowflake. Für jedes Gartenensemble gibt es somit das passende Blütengehölz!


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Weigelien sind nicht nur pflegeleicht, stadtklimatolerant und windfest, sie passen sich auch an Standort- und Bodenverhältnisse an. Am liebsten ist ihnen jedoch ein sonniger bis halbschattiger Platz mit feuchtem aber durchlässigem, nährstoffreichem und saurem bis schwach alkalischem Boden. Nach der Hauptblüte sollten sie ausgelichtet werden, um den folgenden Bütenreichtum zu fördern. Im Winter sind Weigelien gut frosthart.

Weigelien – robuste und blütenreiche Ziersträucher

Weigelien sind sommergrüne Sträucher, die sich nicht nur durch ihre große Genügsamkeit und Robustheit auszeichnen, sondern optisch besonders durch ihren Blütenreichtum. Wenn die Frühblüher im Garten ihre Farbpracht verloren haben, kommt die Zeit der Weigelien: Zu Dutzenden öffnen sich dann ihre bunten, glocken- oder trichterförmigen Blüten. Sie verschönern nicht nur den Frühsommer über den heimischen Garten, sondern bleiben besonders lange haften. Oftmals reicht die Nachblüte der Weigela bis in den Herbst hinein und zieht an jedem Standort die Blicke auf sich. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Weigela in Einzelstellung oder in Gruppen gepflanzt wurde – ihre formschönen Blüten und oft auch farbenprächtigen Blätter sind stets eine Besonderheit unter den Ziersträuchern. Da Weigelien dicht wachsen und äußerst windfest sind, können sie wunderbar als Blütenhecke angelegt werden, die das Grundstück vor neugierigen Blicken abschirmt und dabei auch noch attraktiv ist. Als stadtklimatolerant und anpassungsfähig gedeihen die genügsamen Ziergehölze dabei an nahezu jedem Standort. Besonders schöne Bilder in der Gartengestaltung ergeben sich etwa gemeinsam mit Rosen oder in der Nachbarschaft mit dem zeitgleich blühenden Flieder. Doch nicht nur das Auge freut sich über die üppige und lange Blütenpracht der Weigelien: auch bei Insekten sind sie ein beliebtes und daher nutzbringendes Nährgehölz.

Vielgestaltiger Liebling der Gärtner

Weigelien aus der Familie der Geißblattgewächse stammen ursprünglich aus dem nördlichen Ostasien. Aus den zwölf Arten sind mittlerweile rund 200 Sorten entstanden. Kein Wunder: Im Jahre 1845 gelangten die ersten Weigelien in unsere Gefilde, so prachtvoll, dass Züchter sogleich neue farbenfrohe Hybriden kreuzten. Damals erhielt der Zierstrauch auch seinen botanischen Namen „Weigela“ zu Ehren des Arztes, Chemikers und Botanikers Christian Ehrenfried von Weigel. Die farbenprächtigsten Sorten sind seit jener Zeit entstanden. Ein echter Klassiker ist die bereits 1890 gezüchtete, intensiv dunkelrot blühende Eva Rathke. Von großer Farbpracht sind auch die rosa blühende Buntblättrige Weigelie sowie die relativ neue, weiß blühende Züchtung der Lieblichen Weigelie Ebony and Ivory, die beide mit ihrem bunten Blattwerk einen zusätzlichen Schmuck bieten. Für sonnige Gemüter ist die Gelbblütige Weigelie als die einzige in der Sonnenfarbe blühende Weigela die richtige Wahl. Und selbst für den Balkon oder die Terrasse gibt es mit kleinen Züchtungen wie der Rotblättrigen Weigelie oder der Zwerg-Weigelie All Summer Red® die passenden, auch für den Kübel geeigneten Ziersträucher im Kleinformat.

Charakteristika, Pflanzung und Pflege

Weigelien bestechen nicht nur mit ihrem schönen Erscheinungsbild, sondern auch mit ihrem sehr geringen Pflegeaufwand. An den Standort und die Bodenverhältnisse zeigen sie sich sogar anpassungsfähig. Am idealsten ist jedoch ein sonniger, absonniger bis maximal halbschattiger Platz, um noch schöne Blühergebnisse zu erhalten. Es gilt die Regel: Je mehr Sonne, desto üppiger der Blütenansatz. Bezüglich des Bodens ist es am wichtigsten, dass dieser frisch bis feucht gehalten wird, dabei aber durchlässig bleibt – Staunässe bekommt der Weigelia nicht. Genauso wenig darf der Boden durchtrocknen. Ansonsten sollte der Untergrund lediglich nährstoffreich sein und einen sauren bis schwach alkalischen pH-Wert aufweisen. Weigelien sind kalktolerant und vertragen tonige oder sandige Böden. Da die adretten Blühsträucher ein flaches Wurzelwerk ausbilden, darf der Erdboden nicht verdichtet und nur mit Vorsicht bearbeitet werden. Weigelien können rund um das Jahr gepflanzt werden. Je früher sie aber gesetzt werden, desto besser angewachsen und gerüstet sind sie für ihren ersten Winter im Garten. Allerdings sind Weigelien sehr frosthart und widerstehen niedrigen Temperaturen deswegen stets gut. Die Ziersträucher zeigen, je nach Sorte, einen aufrechten bis bogig überhängenden und leicht sparrigen Wuchs. Im Durchschnitt erreichen Weigelien eine Größe und Breite von zwei Metern, einige Sorten wachsen aber auch größer oder geringer, so dass sich für jedes Platzangebot die richtige Weigelie findet. Ihre Blätter sind gesägt, gegenständig angeordnet und elliptisch bis eiförmig. Im Herbst bleiben sie auffallend lange haften und schenken dem Garten so besonders lange Lebendigkeit. Sie nehmen kaum Herbstfärbung an, verfärben sich nur leicht gelblich, bis sie zum Winter hin abfallen. Im Frühsommer bildet sich die reiche Blütenflor der glocken- oder trichterförmigen Kronröhren, die in den schönsten Farben, von rein weiß bis zu tief purpurrot, dem Garten Farbe verleihen. In der Pflege ist nicht viel zu beachten. Am wichtigsten ist es, den Boden der Weigelie feucht zu halten. Unterstützend sollte eine schützende und feuchtigkeitsspeichernde Mulchschicht auf den Boden aufgebracht werden. Im Frühjahr nehmen Weigelien eine Düngung mit Kompost dankbar an und lohnen sie mit reicher Blüte. Gegen Schädlinge und Krankheiten zeigen sich die Ziergehölze wunderbar resistent. Etwa alle drei Jahre sollten die Sträucher nach der Hauptblüte ausgelichtet werden, wobei alte, blühunwillige Triebe bis über dem Boden abgeschnitten und entfernt werden. So vergreist die Weigelia nicht, sondern zeigt sich im Gegenteil besonders langlebig, um in jeder Gartensaison wieder die reiche und farbenfrohe Pracht ihrer Glockenblüten zu entfalten.