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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Wuchshöhe cm

Preis €

Sale %
-

Blütenduft

keiner
sehr wenig
wenig
mittel
stark
sehr stark

Blütenfarbe

Blühzeit

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Flieder


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Hintergrundinformationen zum Flieder

Als Flieder bezeichnet man Pflanzen der Gattung Syringa in der Familie der Ölbaumgewächse. Die Gattung Syringa besteht aus etwa 20 bis 25 Pflanzenarten und zeichnet sich durch den besonders intensiven Geruch der Blüten aus. Flieder werden daher oft als Zierpflanze verwendet. Die Natürliche Verbreitung beschränkt sich auf ein Gebiet vom Südosten Europas bis in den Osten Asiens. Die Arten des Flieders sind sommergrün und wachsen als Strauch, dabei ziehen sie keine geographische Umgebung vor. Fliedersträucher werden in der Regel nicht höher als 7m und sind von einer graubraunen Borke eingekleidet.

Gartengestaltung und Verwendung

Wem der süße Duft des Flieders in die Nase steigt, der weiß, dass Frühling ist. Es gibt wohl kein himmlischeres Zeichen für den Beginn der warmen Jahreszeit. Schon nach der ersten kräftigen Sonne sprießt der Strauch empor und bildet rasch Blüten. Diese sind rispenförmig und können viele verschiedene Farben annehmen. In warmen Jahreszeiten haben die länglichen Blätter des Fliederstrauches außerdem ein sattes Grün und sind ein Kontrast zu den farbenfrohen Blüten. Für jede Blütenfarbe gibt es den perfekten Standort im Garten. Je dunkler die Blüte, desto weiter im Hintergrund wird ein Flieder normalerweise gepflanzt. Die hellen Blüten machen sich besonders gut im Vordergrund. Falls die Blütenpracht des Zierstrauches zu enorm wird, können die Rispenblüten abgeschnitten und als Dekoration in ein Gefäß mit Wasser gesteckt werden.

Pflanzzeit und Boden

So unterschiedlich unsere Flieder-Sorten, so ähnlich sind sie sich doch in ihren Ansprüchen: Hier zeigen sie sich alle durchweg pflegeleicht. Die beste Pflanzzeit ist bei Containerpflanzen das Frühjahr, ansonsten der Herbst. Im Frühjahr freut sich der Flieder über eine Düngung mit reifem Kompost oder die Gabe von Langzeitdünger und einer schützenden Schicht aus Hornspänen. Hitze und kurze Trockenperioden schaden dem Flieder nicht, da er einen vollsonnigen Standort möchte. Nur bei anhaltender Trockenheit sollte gegossen werden. Nach der Blüte erfolgt ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände. An den Boden stellen die unterschiedlichen Sorten verschiedene Ansprüche, sind aber stets genügsam und auch tolerant.

Pflege, Pflanzung und Schnitt

Wichtig bei der Pflanzung eines Fliederstrauches ist das Ausheben eines ausreichend großen Loches im Erdboden. Es sollte dabei mindestens zweimal so groß wie der Pflanzenballen sein. Etwas Komposterde oder Muttererde kann der aufgelockerten Erde im Loch beigemischt werden, bevor der Flieder gepflanzt wird. Flieder ist eine sehr schnittverträgliche Gattung, deswegen muss der Strauch nicht jedes Jahr geschnitten werden. Wichtig ist, dass die Blüten nach dem Ausblühen abgeschnitten werden, damit der Flieder nicht unnötige Ressourcen in die Produktion von Samen steckt. Je älter die Pflanze ist, desto besser verträgt sie auch den Schnitt. Um Die Blüte des Flieders zu verstärken, kann im Frühling Dünger eingesetzt werden. Im ersten Jahr nach der Pflanzung und in heißen Tagen im Sommer sollte ein Flieder gewässert werden. Einen geringen Wasserhaushalt kann durch einzelne verschlaffte oder sogar verwelkte Blätter bemerkt werden. Flieder sind allgemein sehr pflegeleichte Pflanze.

Unterschied zwischen dem gemeinen und dem Sommer-Flieder

Oftmals sind dem Begriff 'Flieder' umgangssprachlich verschiedene Pflanzen zugeordnet: der gemeine Flieder (Syringa vulgaris) und Sommer-Flieder (Buddleja davidii). Botanisch gesehen haben diese beiden Pflanzen nichts miteinander zu tun. Der gemeine Flieder blüht bereits in der Zeit von Mai bis Mitte Juli, während der Sommer-Flieder erst im Sommer und bis in den Spätsommer hinein seine prächtigen Blüten zeigt. Zwar haben beide Pflanzen gemeinsame Standortvorlieben und ähnliche Verwendungsmöglickeite, aber im Gegensatz zum gemeinen Flieder kann der Sommerflieder auch sehr gut auf Böden z.B. mit einer hohen Schadstoffbelastung umgehen. Solche Gehölze nennt man auch Pioniergehölze.